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Tagesforum
19.06.2007 - 19.06.2007
Sich verändernde Rahmenbedingungen haben die Wettbewerbsintensität auf vielen Märkten stark ansteigen lassen. Besonders die Globalisierung und die Verkürzung der Produktlebenszyklen führen dazu, dass sich oftmals ein Wettbewerb zwischen ganzen Supply Chains statt zwischen einzelnen Unternehmen herausbildet. Viele Unternehmen arbeiten daher mittlerweile eng mit ihren Partnern im Rahmen des Supply Chain Managements zusammen. Ziel dabei ist die Reduktion der netzwerkweiten Gesamtkosten durch eine effiziente Gestaltung der unternehmensüber-greifenden Produktions- und Logistikprozesse. Hierfür werden mit Hilfe der Prozess- und Schnittstellenoptimierung Bestände und Kapazitäten im Wertschöpfungsnetzwerk gemäß den Ansätzen des Lean Managements angepasst. Allerdings reduzieren Unternehmen mit einer derartigen schlanken Ausrichtung ihrer Supply Chains neben Kosten auch Puffer, was die Reaktionsfähigkeit der Netzwerke herabsetzt. Die Konsequenz ist häufig eine höhere An-fälligkeit der Wertschöpfungsnetzwerke bzw. der einzelnen Unternehmen gegenüber unvorhergesehenen Ereignissen und Störungen, was zu hohen Schäden führen kann. Um den Erfolg des Supply Chain Management nicht zu gefährden, sollte deshalb in dieses Konzept ein unter-nehmensübergreifender Ansatz zum Risikomanagement integriert werden – das Supply Chain Risk Management.
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